Ostdeutschland
„Ostdeutschland“ ist ein eindringlicher Song über die Last der ostdeutschen Geschichte, den Alltag in der ehemaligen DDR und die Stärke, die trotz aller Narben geblieben ist. Er zeigt Bilder von grauen Häusern, kaltem Wind und harter Arbeit, von den Jahren der Mauer, der Stagnation und der stillen Hoffnung. Ein Musikstück zwischen Beton, Feldern und Erinnerungen an einen Ort, dessen Herz trotz allem nie gebrochen ist.
Lyrics
Grau die Häuser, kalt der Wind
Beton umarmt das fremde Kind
Die Straßen still, der Himmel schwer
Die Sehnsucht frisst das Leben leer
Von der Elbe bis zum Meer
Trägst du deine Jahre schwer
Ost – Ost – Ostdeutschland – schläft und wacht
Ost – Ost – Ostdeutschland – brennt in der Nacht
Ost – Ost – Ostdeutschland – trägt dein Gesicht
Ost – Ost – Ostdeutschland – vergisst es nicht
Die Mauer stand, das Herz war still
Man nahm dir mehr, als man dir will
Die Uhr lief anders, Jahr um Jahr
Die Hoffnung blieb – doch unsichtbar
Von den Feldern bis zur Stadt
Hast du Blut und Staub satt
Ost – Ost – Ostdeutschland – schläft und wacht
Ost – Ost – Ostdeutschland – brennt in der Nacht
Ost – Ost – Ostdeutschland – trägt dein Gesicht
Ost – Ost – Ostdeutschland – vergisst es nicht
Die Arbeit schwer, der Lohn so klein
Man lässt dich stehn, man sperrt dich ein
Doch aus den Steinen wächst ein Lied
Das durch die kalten Straßen zieht
Ost – Ost – Ostdeutschland – schläft und wacht
Ost – Ost – Ostdeutschland – brennt in der Nacht
Ost – Ost – Ostdeutschland – trägt dein Gesicht
Ost – Ost – Ostdeutschland – vergisst es nicht
Ich seh’ dich bluten, seh’ dich steh’n
Dein Herz wird niemals untergeh’n