Erde
„Erde“ ist ein gesellschaftskritischer Song über die Widersprüche der Menschheit und unseres Planeten. Ein Stück über Schönheit und Brutalität, Erneuerung und Verfall, Stärke und Zerbrechlichkeit. Eine Welt, die zugleich Heimat, Fluch und Warnung ist.
Lyrics
Du hast gebrannt, du hast gefroren
Warst Kaiserreich, bist neu geboren
Du warst ein Traum, ein Alp zugleich
Dein Herz ist schwarz, dein Blut ist weich
Du bist das Eisen in dem Stein
Willst stärker sein – doch bleibst allein
Du gibst den Takt, du schlägst den Klang
Doch deine Lieder – sind oft zu lang
Erde – mein Fluch, mein Stolz, mein Schmerz
Erde – mein Herz schlägt schwarz und hart
Erde – zu viel, zu tief, zu weit
Ich kann dich lieben – doch nicht verzeih’n
Du hast geschrien, du hast geschwiegen
Bist aufgestanden, bist liegen geblieben
Dein Blick ist kalt, dein Wille stur
Ein stummer Gott in dunkler Flur
Du warst zu schön, um wahr zu sein
Zu blind, um je gerecht zu sein
Dein Schatten fällt auf jedes Licht
Und dennoch – schäm’ ich mich nicht
Erde – mein Fluch, mein Stolz, mein Schmerz
Erde – mein Herz schlägt schwarz und hart
Erde – zu viel, zu tief, zu weit
Ich kann dich lieben – doch nicht verzeih’n
Mauer aus Gedanken
Zug aus Schuld
Krieg im Innern
Frieden aus Geduld
Asche weht durchs Vaterland
Ein Kind, das nie vergisst
Du stehst im Sturm, du fällst im Sand
Und jeder Kuss – ein Riss
Erde – mein Fluch, mein Stolz, mein Schmerz
Erde – mein Herz schlägt schwarz und hart
Erde – zu viel, zu tief, zu weit
Ich kann dich lieben – doch nicht befrein