Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Erde

„Erde“ ist ein gesellschaftskritischer Song über die Widersprüche der Menschheit und unseres Planeten. Ein Stück über Schönheit und Brutalität, Erneuerung und Verfall, Stärke und Zerbrechlichkeit. Eine Welt, die zugleich Heimat, Fluch und Warnung ist.

Lyrics

Du hast gebrannt, du hast gefroren  
Warst Kaiserreich, bist neu geboren  
Du warst ein Traum, ein Alp zugleich  
Dein Herz ist schwarz, dein Blut ist weich  

Du bist das Eisen in dem Stein  
Willst stärker sein – doch bleibst allein  
Du gibst den Takt, du schlägst den Klang  
Doch deine Lieder – sind oft zu lang  

Erde – mein Fluch, mein Stolz, mein Schmerz  
Erde – mein Herz schlägt schwarz und hart  
Erde – zu viel, zu tief, zu weit  
Ich kann dich lieben – doch nicht verzeih’n  

Du hast geschrien, du hast geschwiegen  
Bist aufgestanden, bist liegen geblieben  
Dein Blick ist kalt, dein Wille stur  
Ein stummer Gott in dunkler Flur  

Du warst zu schön, um wahr zu sein  
Zu blind, um je gerecht zu sein  
Dein Schatten fällt auf jedes Licht  
Und dennoch – schäm’ ich mich nicht  

Erde – mein Fluch, mein Stolz, mein Schmerz  
Erde – mein Herz schlägt schwarz und hart  
Erde – zu viel, zu tief, zu weit  
Ich kann dich lieben – doch nicht verzeih’n  

Mauer aus Gedanken  
Zug aus Schuld  
Krieg im Innern  
Frieden aus Geduld  

Asche weht durchs Vaterland  
Ein Kind, das nie vergisst  
Du stehst im Sturm, du fällst im Sand  
Und jeder Kuss – ein Riss  

Erde – mein Fluch, mein Stolz, mein Schmerz  
Erde – mein Herz schlägt schwarz und hart  
Erde – zu viel, zu tief, zu weit  
Ich kann dich lieben – doch nicht befrein

18. September 2025

Albumtrack

Länge: 04:55

Album

1971