Die Muse
„Die Muse“ ist ein Lied über die dunkle Seite der Inspiration. Es erzählt von einer Gestalt, die aus dem Schatten auftaucht, Feuer entfacht und sich alles nimmt, was ihr gegeben wird. Der Text beschäftigt sich mit Verführung, Macht und dem Preis künstlerischer Hingabe – einem Spannungsfeld zwischen Größe und Zusammenbruch, zwischen Kreativität, Zwang und Selbstverlust. Ein Stück über die Muse als Segen und Fluch zugleich.
Lyrics
Sie kam aus Schatten, süß und klar
Ihr Blick ist Feuer, wunderbar
Ein Kuss entfacht das Flammenmeer
Und meine Hände zittern schwer
Sie flüstert Worte in mein Ohr
Ich höre tausend Stimmen im Chor
Aus ihrer Haut tropft Melodie
Und meine Seele fällt wie Blei
Muse, Muse, du machst mich groß
Schreibst die Verse in mein Schoß
Muse, Muse, du bist mein Zwang
Machst mich mächtig, machst mich krank
Sie führt mich hoch, sie zieht mich tief
Ich weiß nicht mehr, was wahr noch lief
Ein goldner Thron, ein schwarzes Grab
Sie nimmt mir alles, was ich hab
Muse, Muse, du machst mich groß
Schreibst die Verse in mein Schoß
Muse, Muse, du bist mein Zwang
Machst mich mächtig, machst mich krank
Ich tanze blind in ihrem Bann
Verlier Verstand, verlier mich dann
Erfolg ist Blut, Erfolg ist Gift
Das sie aus meiner Seele frisst
Muse, Muse, du bist mein Fluch
Ein verlorener Liebeszug
Muse, Muse, ich brenn für dich
Doch im Feuer verbrenne ich
Muse, Muse, du bist mein Fluch
Ein verlorener Liebeszug
Muse, Muse, ich brenn für dich
Doch im Feuer verbrenne ich
Sie küsst mich stumm, sie nimmt den Rest
Ein letztes Lied, ein letzter Text
Die Muse lacht, mein Kopf zerbricht
Ich gab ihr alles – doch sie nimmt mich