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Der Maler

„Der Maler“ ist ein Lied über einen Künstler, der die Welt so einfängt, wie sie ist – roh, beunruhigend und ungefiltert. Er malt nicht, um zu verschönern, sondern um zu bewahren. Farben werden zur Wahrheit, Schatten zur Erinnerung, Formen zu etwas, das bleibt, wenn alles andere verblasst. Das Lied porträtiert einen Maler, der Leid, Zeit und innere Abgründe auf die Leinwand zwingt. Kunst wird zur Konfrontation: gnadenlos, kalt und beständig. Ein Werk, das bleibt, während der Mensch dahinter verschwindet.

Lyrics

Er taucht den Pinsel in das Leid,
Malt die Wahrheit, kalt und breit.
Sein Atelier ist Nacht und Rauch,
Die Leinwand frisst den Weltenbrauch.

Augen wie Messer, starren ins Licht,
Er malt, doch die Farben gehorchen ihm nicht.

Der Maler bannt, was keiner sieht,
Er hält das Bild, das nie entflieht.
Ein Strich aus Feuer, kalt und klar,
Die Welt gefangen, roh und wahr.

Er mischt das Blut mit Staub und Stein,
Lässt Schatten in den Flammen sein.
Die Zeit zerbricht in seinem Strich,
Doch keiner sieht das wahre Ich.

Male, male, schwarz und rot,  
Male, male, Blut und Tod.  
Male, male, Nacht und Stein,  
Male, male, wir sind dein.  

Der Maler bannt, was keiner sieht,
Er hält das Bild, das nie entflieht.
Ein Strich aus Feuer, kalt und klar,
Die Welt gefangen, roh und wahr.

Sein Werk bleibt stehen, wenn wir vergeh’n.
Der Maler bleibt, wir müssen geh’n.

17. Dezember 2025

Albumtrack

Länge: 03:24

Album

Paradies