Das Monster in mir
„Das Monster in mir“ ist ein gesellschaftskritischer Song über Erwartungen ohne Empathie. Über ständigen Leistungsdruck, Projektion und die Forderung, so lange zu funktionieren, bis die Person hinter der Rolle verschwindet. Der Text beschreibt einen inneren Zusammenbruch, der lange Zeit unsichtbar bleibt, bis er schließlich ausbricht. Der Song hinterfragt die Verantwortung: Wer erschafft das Monster, das er später verurteilt? Als Spiegel einer Gesellschaft, die fordert, urteilt und konsumiert, ohne den Menschen wirklich zu sehen.
Lyrics
Ich laufe durch den Tag, geb’ mein Gesicht,
versuch’ es allen recht, doch zerbreche im Licht.
Die Liebe erfriert, die Arbeit verbrennt,
im Spiegel ein Schatten, den keiner erkennt.
Ich reiße mich auf, doch ihr seht es nicht,
ihr wollt Perfektion – und ich verlier’ mich.
Das Monster in mir – ihr habt es geweckt,
mit jeder Erwartung, die ihr in mir versteckt.
Ich wollte euch dienen, doch ihr wolltet mehr,
das Monster in mir – das seid ihr, nicht ich, nicht mehr.
Im Lärm der Gefühle, im Staub jeder Pflicht,
mein Herz wird zum Stein, doch ihr merkt es nicht.
Ihr fordert mein Leben, ich geb’ es euch hin,
doch eure Blicke fressen mich blind.
Ich schrei’ nach Vergebung, ihr hört mich nicht,
ihr wollt nur das Bild, doch nicht mein Gesicht.
Das Monster in mir – ihr habt es geweckt,
mit jeder Erwartung, die ihr in mir versteckt.
Ich wollte euch dienen, doch ihr wolltet mehr,
das Monster in mir – das seid ihr, nicht ich, nicht mehr.
Ihr nennt mich Bestie, doch wer hat sie geboren?
In euren Händen hab’ ich mich verloren.
Ihr seid die Schatten, ihr seid der Hass,
das Monster in mir trägt euer blutiges Maß!
Das Monster in mir – ihr habt es geweckt,
mit jeder Erwartung, die ihr in mir versteckt.
Ich wollte euch lieben, doch ihr wolltet mehr,
das Monster in mir – das seid ihr, nicht ich, nicht mehr.
Ich steh’ jetzt vor euch, der Spiegel zerbricht,
das Monster in mir – trägt euer Gesicht.